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burning arrows › Panem › Distrikt 7
Fuckin' trees and one-horse towns everywhere!

Fuckin' trees and one-horse towns everywhere!
05.05.2054 - 00:00
Aeneas Graves Pennycress Larkspur
Aeneas Graves
what a dipshit place this is!
Aeneas kommt aus dem kapitolnahen Distrikt 2, stammt aus der Oberschicht und konnte ein relativ angenehmes und sorgenfreies Leben genießen. Allerdings ging sein Plan für eine Laufbahn als Karrieretribut nicht ganz auf, weil er gerne denkt, Regeln wären etwas für anderen Leute, aber nicht für ihn. Nachdem er sich ein paar zu viele Freiheiten herausgenommen hat, entzog sein Distrikt ihm die Unterstützung und gezwungenermaßen meldete er sich „freiwillig“ bei den Friedenswächtern. Eine Berufung, die ihm möglicherweise sogar liegen würde, aber alte Gewohnheiten lassen sich nur schwer ablegen. Nachdem er ein paar Jahre seinen Dienst in Distrikt 2 getan hat, ist er nun nach Distrikt 7 versetzt worden, was er als zutiefst unter seiner Würde empfindet. Frisch angekommen fragt er sich gerade, wie sich sein neues Leben unter lauter Dorftrotteln wohl gestalten wird.
24 Jahre
Oberschicht
Friedenswächter
heterosexuell
ledig
Gespielt von Alba
#1
03.01.2026, 21:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.01.2026, 21:06 von Aeneas Graves.)
Mit quietschenden Bremsen fuhr der Zug in den Bahnhof ein und die altmodischen Wagons wurden ruckelnd langsamer. Geistesgegenwärtig streckte Aeneas die Hand aus, um sich an der harten Holzbank festzuhalten, auf der er den letzten Abschnitt der Reise zurückgelegt hatte. Das hier war kein Luxuszug, wie man ihn aus dem Kapitol kannte, sondern ein ganz banaler Gütertransport, in den er an der Grenze von Distrikt 2 umgestiegen war. Ein Wunder, dass er nicht zwischen unbearbeiteten Holzstämmen auf der Ladefläche hatte sitzen müssen, dachte der junge Mann trübsinnig, als er sich aufrappelte und seine weiße Uniform glatt strich. Er hatte nicht darum gebeten, hierher geschickt zu werden und noch immer sträubte sich innerlich alles in ihm dagegen, aber das war kein Grund, diesen Landeiern mit seinem Erscheinungsbild einen falschen Eindruck von sich selbst oder dem Distrikt aus dem er kam, zu vermitteln. Mit den Fingern fuhr er sich dann über das sorgsam geglättete dunkle Haar, das in seinem Naturzustand belassen sofort in seine krause Form zurückgekehrt wäre, reckte das Kinn und stieg die Stufen des Wagons hinab. Von dort sprang er auf den Bahnsteig, um sich in seiner neuen Zwangsheimat umzusehen.
Mit einem dumpfen Knall landeten seine polierten Stiefel auf den hölzernen Dielen und er beschattete die Augen, um sie vor dem plötzlichen Sonnenlicht zu schützen.

Meine Güte, ich bin wirklich in der abgelegensten Provinz Panems gelandet!

Es war noch schlimmer, als er es sich ausgemalt hatte. Das Bahnhofsgebäude war wenig mehr als ein Unterstand aus Holzbrettern. Arbeiter mit hochgekrempelten Ärmeln liefen über das Bahnsteig, lautstark wurden die Türen der Wagons aufgeschoben und man begann, auszuladen. Jenseits der Schienen begann die Siedlung, doch nirgendwo sah Aeneas ein Haus mit mehr als zwei Stockwerken.
Im Vergleich zum wohlhabenden Distrikt 2 mit seinen monumentalen Bauten und dem hübsch hergerichteten Platz vor dem Bahnhof wirkte alles hier ärmlich und abgenutzt.

Er wusste zwar, dass seine Versetzung hierher eine Disziplinarmaßnahme darstellte, doch bis zum jetzigen Augenblick hatte er nicht verstanden, was sie wirklich zu bedeuten hatte. Um ihn herum herrschte Geschäftigkeit, aber niemand beachtete ihn. Scheinbar war er soweit abseits jeder Zivilisation gelandet, dass noch nicht einmal seine Uniform diesen Leuten Respekt einflößte.
Schlagartig begann er seinen Heimatdistrikt zu vermissen, als ihm klar wurde, dass es nicht einmal jemanden gab, der ihn in Empfang zu nehmen gedachte. Mit einem Seufzen, in dem das Selbstmitleid deutlich zu hören war, lud er seinen schweren Seesack von der Schulter und zog den offiziellen Meldebefehl aus der Brusttasche der Jacke, um diesem hoffentlich zu entnehmen, wo er hin musste.
Da fiel ihm eine junge Frau auf, die gerade seinen Weg kreuzte.
Sie musste etwa in seinem Alter sein, hatte brünettes Haar, war von schlanker Gestalt und hatte die größten rehbraunen Augen, die er je gesehen hatte. Obwohl sie zielstrebig dahinschritt, wirkte sie gedankenverloren, fast entrückt, als würde sie gleich davon schweben.
Kurzerhand beschloss Aeneas, sie einzufangen bevor das passieren konnte.
„Hey, warten Sie, Miss!“, rief er ihr mit lauter, befehlsgewohnter Stimme hinterher.

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Pennycress Larkspur
Junior Member
Von außen betrachtet scheint sich Pennycress Olivia Larkspur mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben. Verraten – ja, beinahe verkauft – von ihrer eigenen Familie, steckt sie in einer lieblosen Ehe fest. Einer, in der sie die Einzige ist, die noch Treue kennt, und in der sie es nicht einmal wagen dürfte, diese Tatsache infrage zu stellen. Noch redet sich die gerade einmal 29-jährige ein, dass sie all das zum Wohle ihrer Eltern und Geschwister erträgt. Immerhin geht es ihnen seit einigen Jahren dank der üppigen Aussteuer deutlich besser. Die Schulden sind beglichen, und ihre jüngsten Geschwister müssen nicht mehr am Hungertuch nagen. Im Grunde ist also alles in Ordnung. Zumindest auf dem Papier. Wäre da nicht dieser beißende Gedanke, dass sie sich mehr vom Leben erhofft hatte. Mehr Freude. Mehr Liebe. Einen Mann, der sie nicht nur ihres Körpers wegen begehrt. Eine Familie. Kinder – ein Wunsch, der ihr immer wieder verweigert bleibt. Während sie schweigt, schläft sich ihr Mann durch den Distrikt und macht daraus nicht einmal ein Geheimnis. Was für ein charmanter Lebenspartner. Seit zwölf Jahren ist ihre kleine Holzwerkstatt das Einzige, was sie bei Verstand hält. Dort entwirft und fertigt sie ihren eigenen Holzschmuck, der in der Gemeinschaft längst großen Anklang gefunden hat. Von Ketten über Armbänder bis hin zu Talismanen – alles aus den Händen der Holzschnitzerin. Doch so sehr sie ihre Arbeit liebt, genügt sie nicht, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Vielleicht verfängt sie sich deshalb in letzter Zeit etwas öfter in den Augen des neu stationierten Friedenswächters.
29 Jahre
Mittelschicht
Holzschmuck-Schnitzerin
heterosexuell
verheiratet
Gespielt von Katie (she/her)
#2
08.01.2026, 23:25
Gab es etwas Schöneres, als gleich nach dem Aufstehen zu streiten? Nein. Dennoch blieb es ihr mal wieder nicht erspart. Penny zog die Schultern hoch, als ließe sich die Stimme ihres Mannes einfach abschütteln, und atmete erst wieder richtig, als die Haustür hinter ihr ins Schloss fiel. Sie brauchte nicht nur frische Luft nach all den Vorwürfen ihres Göttergatten, sondern auch Abstand, um nicht durchzudrehen. Zielstrebig machte sie sich auf den Weg in den Wald, einfach um ihren Frust einmal hinauszuschreien.
Dort entdeckte sie ein paar Äste, die der gestrige Wind vom Baum gerissen hatte. Sie waren gebrochen, aber dadurch nicht weniger wert. Eine Weisheit, die sie sich immer wieder einreden musste. An manchen Tagen fühlte es sich an, als würde der Boden unter ihren Füßen nachgeben – heute jedoch stand sie fester, als sie erwartet hatte. Heute war also keiner dieser Tage. Nicht, nachdem dieser miese Kerl es gewagt hatte, sie kurz nach dem Aufstehen für ihr Aussehen zu kritisieren.
So vieles lag ihr auf der Zunge, was sie ihm hätte an den Kopf werfen wollen. Stattdessen verkniff sie sich noch immer einen Großteil davon. Doch die Zeiten, in denen sie geschwiegen hatte, nur um den Frieden zu wahren, waren vorbei. Sie war nicht die peinliche Persönlichkeit in dieser Ehe. Auch wenn er das oft anders sah.
Demnach ließ es sich Penny auch nicht nehmen, beim Verlassen des Hauses in ein Kleid zu schlüpfen, in dem sie sich besonders wohlfühlte. Das ärmellose Kleid bestand aus einem leichten Stoff, der es luftig machte, und reichte ihr bis zu den Waden. Vor allem der matte Oliveton wirkte fast erdig und passte gut zu ihrem Teint. Einen Hingucker bildete der dunkle Gürtel, der das Kleid an der Taille zusammenhielt und einen dezenten Schlitz freigab. Es war eines ihrer Lieblingskleider – eines der wenigen, in denen sie sich wirklich sicher fühlte.
Danach würde sie ohnehin wieder in den Alltag zurückkehren müssen. Einkaufen. Vorkochen für den Abend. Auf dem Weg achtete sie kaum auf ihre Umgebung. So ignorierte sie auch den einfahrenden Zug, aus dem jemand ausstieg.
Umso mehr erschrak sie, als eine Männerstimme sie plötzlich ansprach. Abrupt blieb sie stehen und hätte dabei beinahe das Gleichgewicht verloren.
„Meinen Sie mich?“

Ihr Tonfall ließ keinen Zweifel daran, dass sie wenig begeistert davon war, von einem Wildfremden angesprochen zu werden. Erst danach glitt ihr Blick über seine Silhouette. Sein Gesicht wirkte angespannt, die Mundwinkel hart — ein Ausdruck, der ihr nur allzu vertraut war.
„Falls nein, dann noch einen schönen Tag.“, schob sie deutlich genervt hinterher. Dabei stemmte sie eine Hand in die Hüfte und blickte ihn herausfordernd an. Sie war heute wirklich nicht in Gesprächslaune. Schon gar nicht mit einem Mann, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hatte.
[Bild: fRFk5t1.png]

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Aeneas Graves
what a dipshit place this is!
Aeneas kommt aus dem kapitolnahen Distrikt 2, stammt aus der Oberschicht und konnte ein relativ angenehmes und sorgenfreies Leben genießen. Allerdings ging sein Plan für eine Laufbahn als Karrieretribut nicht ganz auf, weil er gerne denkt, Regeln wären etwas für anderen Leute, aber nicht für ihn. Nachdem er sich ein paar zu viele Freiheiten herausgenommen hat, entzog sein Distrikt ihm die Unterstützung und gezwungenermaßen meldete er sich „freiwillig“ bei den Friedenswächtern. Eine Berufung, die ihm möglicherweise sogar liegen würde, aber alte Gewohnheiten lassen sich nur schwer ablegen. Nachdem er ein paar Jahre seinen Dienst in Distrikt 2 getan hat, ist er nun nach Distrikt 7 versetzt worden, was er als zutiefst unter seiner Würde empfindet. Frisch angekommen fragt er sich gerade, wie sich sein neues Leben unter lauter Dorftrotteln wohl gestalten wird.
24 Jahre
Oberschicht
Friedenswächter
heterosexuell
ledig
Gespielt von Alba
#3
10.01.2026, 21:05
Sein Verdacht, dass sie in Gedanken weit fort gewesen sein musste, bestätigte sich, als sie abrupt stehen blieb und sich zu ihm umdrehte. Prompt bot sie ihm dabei eine bessere Ansicht von sich und Aeneas musste unwillkürlich lächeln.
Sieh an, nicht alles an diesem Loch ist hässlich!
Sie trug ein luftiges Sommerkleid, dass ihren schlanken Körper sanft umspielte. Nicht unbedingt aufreizend, aber dennoch schmeichelte es ihrer Figur. Ja, sie stach definitiv ein wenig aus der Menge und Aeneas nahm sich die Zeit, sie von Kopf bis Fuß zu mustern.
Oben angekommen stellte er fest, dass sie einen Ausdruck auf dem Gesicht trug, der nicht recht zum Rest passen wollte.
Sie klang regelrecht schnippisch, als sie fragte, ob er mit ihr sprach.
Das war nun nicht die Reaktion, mit der er gerechnet hatte. Aeneas fand, die Art, wie sie das Kinn dabei reckte und ihre Augen zu blitzen begannen süß. Weniger süß war hingegen ihre Wortwahl.
War sie blind oder sah sie nicht, dass er zu den Friedenswächtern gehörte?
In Distrikt 2 hätten nicht viele gewagt, so mit einem Uniformierten zu reden, aber hier draußen war man scheinbar schon so verroht, dass man nicht einmal mehr grundlegende Umgangsformen beherrschte.

„Ja genau Sie meine ich, also seine Sie mal nicht so pampig!“, erwiderte er ungerührt und eine Spur herablassend. Energisches Auftreten konnte er und wenn seine erste Amtshandlung in Distrikt 7 darin bestehen sollte, eine vorlaute Bürgerin in die Schranken zu weisen, dann hatte er damit auch kein Problem.
„Kommen Sie her!“
Er winkte ihr auffordernd, näher zu treten.
„Ich kenne mich hier nicht aus und darum werden Sie mich jetzt zum Rathaus begleiten!“
Dort sollte er sich bei seinem Vorgesetzten melden, doch von hier aus konnte er das Gebäude nicht sehen, wusste aber, dass es ein kleines Stück Fußmarsch sein musste. Er hatte aber auch keine Lust sich durchzufragen, also sollte sie sich nützlich machen, wenn sie schon Zeit hatte, ihr schönstes Kleid spazieren zu tragen.
Außerdem hatte er dann zumindest etwas, das hübscher anzusehen war, als diese Bretterbuden, die sie hier scheinbar für Häuser hielten.
„Sie wissen doch, wo das liegt, oder?“, fragte er spöttisch.

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