23.12.2025, 21:38
Kurz blieb der junge Mann stehen, atmete die salzige Luft ein, die sich bis ins innere des Distriktes ausgebreitet hatte. Nichts ungewöhnliches, immerhin hörte er das Rauschen der Wellen bis hierher. Geräusche, die ihn seit Jahren in den Schlaf begleiteten, genau wie der Wind, der ihn um die Nase blies und es etwas kälter erscheinen ließ, als es hier eigentlich war.
Alec zog die dünne Jacke, die er sich nach der Arbeit übergezogen hatte, etwas fester zu sich um sie zu verschließen, bevor er seine Tasche wieder zurecht rückte. Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass er sich würde beeilen müssen, wollte er seine Verlobte noch pünktlich überraschen. Etwas wozu er viel zu selten kam, auch wenn sein Vorgesetzter und Schwiegervater ihn schon einmal eher Feierabend machen ließ, hatte es heute Probleme auf einem der Boote gegeben, eines der Netze hatte sich losgerissen und das Ruder blockiert, sie hatten es los schneiden müssen und er war sich nicht sicher, ob es noch zu retten sein würde. Für morgen früh war ein Ersatznetz an Board gebracht worden, das andere lag zum trocknen aus und würde noch entwirrt werden müssen, aber erst morgen.
Die Schritte wurden etwas schneller, als er sich der Praxis näherte, wo Lily als Heilerin tätig war. Der gemeinsame Feierabend, viel zu selten möglich und doch hatte er sich vorgenommen, heute mit ihr gemeinsam einzukaufen und dann noch gemeinsam zu kochen, während sie abwechselnd ihre beiden Mitbewohner vom Herd weg pflücken mussten. Die beiden waren unmöglich, wenn es ums Essen ging, ob sich das jemals ändern würde? Vermutlich nicht, wenn man die Tatsache bedachte, dass es Katzen waren, die änderten sich nie und wenn doch, würden sie sie garantiert zu einem der Tierheiler hier schleppen, um nachgucken zu lassen, was mit den beiden los war.
Der junge Fischer sprang die zwei Stufen vor der Praxis hoch und schob vorsichtig die Tür auf, wo er der jungen Frau am Empfang kurz zuwinkte, damit sie wusste, dass er nicht noch ein Patient war, der hier etwas hinaus zögern wollte. „Hallo Elena!“ begrüßte er sie freundlich und warf einen kurzen Blick ins Wartezimmer. „Wie geht es dir?“ erkundigte er sich, etwas Smalltalk betreibend und einen kurzen Blick auf die Liste vor ihr werfend. „Habe ich eine Chance, dass ich meine wunderschöne Verlobte bald entführen darf, oder muss ich mir den Weg mit ihr frei kämpfen?“ Wozu er durchaus in der Lage war, auch wenn er die letzten Worte scherzend gesagt hatte, waren sie doch nicht wirklich ernst gemeint und Elena und alle anderen hier mussten nicht wissen, wozu er wirklich im Stande war, falls es hart auf hart kommen sollte.
Alec zog die dünne Jacke, die er sich nach der Arbeit übergezogen hatte, etwas fester zu sich um sie zu verschließen, bevor er seine Tasche wieder zurecht rückte. Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass er sich würde beeilen müssen, wollte er seine Verlobte noch pünktlich überraschen. Etwas wozu er viel zu selten kam, auch wenn sein Vorgesetzter und Schwiegervater ihn schon einmal eher Feierabend machen ließ, hatte es heute Probleme auf einem der Boote gegeben, eines der Netze hatte sich losgerissen und das Ruder blockiert, sie hatten es los schneiden müssen und er war sich nicht sicher, ob es noch zu retten sein würde. Für morgen früh war ein Ersatznetz an Board gebracht worden, das andere lag zum trocknen aus und würde noch entwirrt werden müssen, aber erst morgen.
Die Schritte wurden etwas schneller, als er sich der Praxis näherte, wo Lily als Heilerin tätig war. Der gemeinsame Feierabend, viel zu selten möglich und doch hatte er sich vorgenommen, heute mit ihr gemeinsam einzukaufen und dann noch gemeinsam zu kochen, während sie abwechselnd ihre beiden Mitbewohner vom Herd weg pflücken mussten. Die beiden waren unmöglich, wenn es ums Essen ging, ob sich das jemals ändern würde? Vermutlich nicht, wenn man die Tatsache bedachte, dass es Katzen waren, die änderten sich nie und wenn doch, würden sie sie garantiert zu einem der Tierheiler hier schleppen, um nachgucken zu lassen, was mit den beiden los war.
Der junge Fischer sprang die zwei Stufen vor der Praxis hoch und schob vorsichtig die Tür auf, wo er der jungen Frau am Empfang kurz zuwinkte, damit sie wusste, dass er nicht noch ein Patient war, der hier etwas hinaus zögern wollte. „Hallo Elena!“ begrüßte er sie freundlich und warf einen kurzen Blick ins Wartezimmer. „Wie geht es dir?“ erkundigte er sich, etwas Smalltalk betreibend und einen kurzen Blick auf die Liste vor ihr werfend. „Habe ich eine Chance, dass ich meine wunderschöne Verlobte bald entführen darf, oder muss ich mir den Weg mit ihr frei kämpfen?“ Wozu er durchaus in der Lage war, auch wenn er die letzten Worte scherzend gesagt hatte, waren sie doch nicht wirklich ernst gemeint und Elena und alle anderen hier mussten nicht wissen, wozu er wirklich im Stande war, falls es hart auf hart kommen sollte.
betrayal and loyalty are two sides of the same coin
- one leads to another. without trust or loyalty, there is not betrayal. without betrayal, there is no value for loyalty
- one leads to another. without trust or loyalty, there is not betrayal. without betrayal, there is no value for loyalty




![[Bild: ir4wageu.jpg]](https://fs5.directupload.net/images/user/170628/ir4wageu.jpg)